Tarif- und Besoldungsrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen 2018

Vor der zweiten Verhandlungsrunde

Warnstreiks und Aktionen vor Ort

Mit ersten Warnstreiks und Aktionen erhöht ver.di vor Beginn der zweiten Verhandlungsrunde den Druck auf die Arbeitgeber, ein akzeptables Angebot vorzulegen. In der zurückliegenden Woche haben mehrere tausend Beschäftigte an Warnstreiks und Aktionen teilgenommen. In zahlreichen Verwaltungen, Dienststellen und Behörden des öffentlichen Dienstes fanden betriebliche Aktionen und befristete Warnstreiks statt.
Am Freitag gab es in den Landesbezirken Nord, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen-Bremen, Rheinland-Pfalz-Saar, Sachsen-Anhalt-Tühringen, Baden-Württemberg und Bayern Aktionen mit insgesamt knapp 4.000 Teilnehmenden.

ver.di fordert für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Gleichzeitig sollen die Ausbildungsvergütungen und PraktikantInnenentgelte um 100 Euro pro Monat angehoben werden. Die Vorschrift, Auszubildende nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zu übernehmen, will ver.di wieder in Kraft setzen. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate betragen.

Die zweite Verhandlungsrunde beginnt am 12. März 2018 in Potsdam.