Tarif- und Besoldungsrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen 2018

Mehr als 25.000 Beschäftigte im Ausstand

Ausweitung der Warnstreiks

ver.di hat am 11. April 2018 die Warnstreiks im Rahmen der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen fortgesetzt. Mehr als 25.000 Beschäftigte in insgesamt sechs Bundesländern (Brandenburg, Bayern, Baden-Württemberg, Rheinlandpfalz, Nordrhein -Westfalen und Hessen) befanden sich im Ausstand. Vom Streik betroffen waren nahezu alle Bereiche des öffentlichen Dienstes.

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Morgen wird es in vielen Bundesländern (vor allem in Brandenburg, Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Saarland, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen) zu einer erneuten Ausweitung der Arbeitsniederlegungen in zahlreichen Bereichen und Einrichtungen des öffentlichen Dienstes kommen.

"Der öffentliche Dienst muss gute Arbeit gut entlohnen. Er muss auch für Fachkräfte attraktiv sein. Schon heute können tausende Stellen nicht besetzt werden. Wenn der öffentliche Dienst funktionstüchtig bleiben soll, brauchen wir für gute Arbeit auch gute Löhne. Die öffentlichen Kassen sind voll wie nie zuvor. Wann, wenn nicht jetzt, ist es Zeit für ordentliche Lohnerhöhungen", betonte ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske.


Die nächste Verhandlungsrunde findet vom 15. bis zum 17. April 2018 in Potsdam statt.